Was ist Chiptuning?

Auf diesen Seiten bieten wir Informationen zum Chiptuning am Auto. Mit kleinem Budget soll sich die Leistung deutlich steigern lassen. Doch entspricht der Verkaufstext auch der Realität? Und wo liegen die Risiken bei Chiptuning? Wir versuchen Antworten zu geben!

Definition Chiptuning

Heutzutage wird die Leistung von Motoren nicht mehr durch die Modifikation mechanischer Teile, wie beispielsweise größere Ventile oder andere Einspritzpumpen gesteigert. Jeder moderne Motor ist mit einem elektronischen Steuergerät ausgestattet. In dem Steuergerät befindet sich ein Speicherchip, auf dem alle relevanten Parameter zur Motorsteuerung gespeichert sind. Dazu gehören unter anderem die Einspritzmenge und der Einspritzzeitpunkt des Kraftstoffs.

Dabei handelt es sich aber nicht um feste Werte, sondern um Kennfelder. An allen wichtigen Teilen des Motors befinden sich Sensoren, die den aktuellen Zustand mehrmals pro Sekunde messen. Diese Daten werden dann an das Motorsteuergerät gesendet. Anhand der gespeicherten Kennfelder werden dann die Einstellungen in Echtzeit verändert.

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Software fürs Chiptuning

Wer sich ein neues Auto kauft, mag sich zunächst darüber freuen. Doch manch einer stellt binnen Kurzem fest, dass die Motorleistung doch nicht ganz seinen Wünschen entspricht und er beim Anfahren an der Ampel stets dem Wagen neben sich den Vorrang lassen muss.

Denn nach eigenen Aussagen verschiedener Automobilhersteller, gehen die Entwickler von serienmäßigen Neuwagen grundsätzlich in den meisten Fällen absichtlich nicht bis an das Limit der Belastbarkeit von Material und Technik, sondern stimmen die Serienmodelle auf den Fahrer ab, der eine gesteigerte Motorenleistung nicht unbedingt Wert legt. Dies kann noch im Nachhinein geändert werden, auch ohne dass man dabei Ärger mit dem TÜV oder seiner Versicherung bekommt. Privatpersonen können per Chiptuning ihrem Auto mehr PS und höhere Drehmomente verschaffen, solange sie sich im Bereich der Straßenverkehrsordnung bewegen.

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